
Quelle: Wikipedia User ThorstenS
Ein Ausfuhrkennzeichen wird zum Export von deutschen Kraftfahrzeugen ins Ausland benötigt.
Es hat gewissen Ähnlichkeiten mit einem Kurzzeitkennzeichen, zum Beispiel den Aufbau ist bis auf die rote Farbe gleich.
Allerdings werden an den Ausfuhrkennzeichenbenutzer mehr Anforderungen gestellt. Er muss nämlich nicht nur einen Haftpflicht-Versicherungsschutz sondern auch eine HU und AU nachweisen können.
Ein weitaus größer Unterschied ist die Gültigkeitsdauer eines Ausfuhrkennzeichens. Wobei Kurzzeitkennzeichen meistens nur 5 Tage gültig sind, kann man ein Ausfuhrkennzeichen für 14 Tage bis zu einem Jahr beantragen. Ab 3 Monaten Gültigkeit des Kennzeichens, muss für das Auto allerdings Kraftfahrzeugsteuer gezahlt werden.

Quelle: Wikipedia User ThorstenS
Das Kennzeichen der Bundeswehr hebt sich auf den ersten Blick sehr von den allgemeinen Kennzeichen, die man auf deutschen Straßen findet ab.
Neben der Deutschlandflagge befindet sich nicht wie üblich die Buchstaben für den Zulassungsbezirk, sondern ein Y. Da die Buchstabenkombination BW schon für die Bundes Wasser- und Schifffahrtsverwaltung vergeben war und es keine größere Stadt mit Y beginnend gibt, wurde der Bundeswehr der Buchstabe Y zugeordnet.
Mittig befindet sich die Plakette der Bundeswehrzulassungsstelle und rechts daneben eine bis zu 6-stellige Ziffernfolge, die kein spezielles System aufweist.
Eine weitere Besonderheit der Bundeswehrkennzeichen ist, dass sie aus Gründen der Tarnung nicht reflektierend sind.

Quelle: Wikipedia User Strehi
Das deutsche Kurzzeitkennzeichen wird für Überführungsfahrten, TÜV- oder Probe-Fahrten genutzt.
Es ist fünf Tage gültig und hat einige Besonderheiten:
Bevor man ein Kurzzeitkennzeichen beantragen kann benötigt man zuerst eine gültige Versicherung für das KFZ mit mindestens fünf Tagen Versicherungsschutz. Dies wir meist mit eine elektronischen Versicherungsbestätigungsnummer, kurz eVB-Nummer, verifiziert.
Das Kennzeichen muss nicht zurückgebracht werden, da es nur bist zu einem bestimmten Datum (gelbes Feld) gültig ist.
Es wir keine Abgas- (AU) und Hauptuntersuchung (HU) voraus gesetzt. Auch eine die Regelungen für die Umweltplakette müssen nicht berücksichtigt werden.
Das Kurzzeitkennzeichen wird in den meisten EU-Ländern akzeptiert, ist aber ein nationales Kennzeichen und deshalb sollte man zur Sicherheit für Auslandsüberführungen das Ausfuhrkennzeichen oder die “grüne Karte” nutzen.
Der Aufbau:
Auf der linken Seite befindet sich kein blauer Streifen, wie bei einem Euro-Kennzeichen, das das Kurzzeitkennzeichen ein nationales deutsches Kennzeichen ist.
Links daneben im Bereich für die Unterscheidungszeichen befinden sich wieder 2-3 Buchstaben, für den Zulassungsbezirk und daneben nur eine Plakette für die Zulassungsstelle.
Im rechten Teil befindet sich die Erkennungsnummer, beginnend mit eine 03 oder 04 und drei weiteren Ziffern.
Nun zum auffälligsten Teil. Der gelbe Bereich:
Die drei Zeilen geben das Ablaufdatum des Nummernschildes an. In diesem Fall der 9.März.2004. Nach diesem Datum, darf das Kurzzeitkennzeichen an keine KFZ mehr genutzt werden.

Quelle: Wikipedia User mhi
Üblicherweise sind in Deutschland die Kennzeichen am Heck und an der Front des KFZ’s angebracht, wobei der hintere Kennzeichen beleuchtet sein muss.
Bei Motorrädern oder Mopeds sind nur am Heck Nummernschilder angebracht.
Der Aufbau:
Ganz links befindet sich der blaue Euro-Kennzeichen Streifen, der die 12 Sterne und den Buchstaben für das Land, in Deutschland D zeigt.
Rechts daneben befindet der Bereich für die Unterscheidungszeichen. Das sind 2-3 Buchstaben für den örtlichen Zulassungsbezirk. Zum Beispiel “KA” für Karlsruhe.
Mittig befinden sich zwei Plaketten, die sich aber auf dem vorderen und hinteren Nummernschild unterscheiden: Die obere sechseckige Plakette des vorderen Schildes zeigt das Datum der nächsten Abgasuntersuchen (AU) und auf dem hinteren Schild die nächste Hauptuntersuchung (HU), auch als TÜV-Plakette bekannt. Seit dem 1.Januar.2010 gibt es nur noch die HU-Plakette, weil die AU in die HU integriert wurde.
Unterhalb der Prüfplakette befindet sich eine Plakette mit dem Wappen des Landes der Zulassungsstelle
Im ganz rechten Teil des Kennzeichens findet man die Erkennungsnummer, bestehend aus 1-2 Buchstaben und 1-4 Ziffern und in Sonderfällen bis zu 6 Ziffern. Diese Kombination kann man beim Zulassen mehr oder weniger frei wählen.